Kohlfahrt ins Landhaus Friedrichsfehn

09.11.2019

 

Am 09.11.2019 war es endlich einmal wieder so weit: Die 111er-Schützen trafen sich nach längerer Pause am Schießstand und warteten auf den Bus von Müller Bustouristik. Das Ziel war dieses Mal das Ammerland in Ostfriesland.

Die Wartezeit vertrieb man sich sinnvollerweise mit dem Zusammenstellen von Proviant für die lange Reise; man wollte ja schließlich nicht auf dem Trockenen sitzen. 

Nach einer ca. 2-stündigen Fahrt, für die die Schützen nun ja gut gerüstet waren, hieß es aussteigen.

Auf dem Parkplatz traf man eine Gruppe mit Bollerwagen und Transparent. Eine Demo? Nein, der Fanclub von Judith & Mel, das bekannte Volksschlagerduett aus Oldenburg. Auch die hatten die besorgniserregende Dürreperiode eingeplant und reichlich Getränke anzubieten. Unsere Schützen standen nur noch vor der Wahl: Plastikbecher (0,2 l) für die ganz Harten oder doch gegen einen kleinen Obolus das vernünftige Schnapsglas am Bändchen?

Mel hielt eine kurze Ansprache, die Fußkranken erklommen den Planwagen, die Musik auf dem Bollerwagen wurde angeschmissen und dann hieß es Trecker marsch und hinterher.

 

Der kurze Fußmarsch durchs Wohngebiet stoppte abrupt: Es sollten Spiele durchgeführt werden.

Ein Reaktionstest und anschließend einen Handfeger rückwärts durch die Beine werfen.

Ergebnis: Frauen haben die bessere Reaktion und Männer können besser mit dem Handfeger umgehen.

 

An diesem Punkt knurrten die leeren Mägen, also wurde der Rückmarsch zur Gaststätte angetreten. Dort war bereits angerichtet: Vorsuppe, Grünkohl, Bregenwurst, Pinkel, Dessert, Verdauungsschnaps.

Im Anschluss gabe Judith und Mel ihre Gesangskünste zum Besten, wobei Judith jedoch aus gesundheitlichen Gründen noch kürzer treten musste. Als Ersatz kam der Sänger aus Tirol mit Lederhose und noch mehr Volksschlagern.

Nach einer Polonäse verabschiedete sich der Sänger und ein DJ übernahm. Das hieß natürlich auch für unsere Schützen, das Tanzbein zu schwingen. Unterdessen gab das Schlagerduo Autogramme und es wurden Fotos gemacht.

 

Gegen Abend leerte sich der Saal und nur die Wietzenbrucher blieben, denn der Busfahrer nahm es mit seiner Abfahrtszeit sehr genau. Die Schützen wussten sich die Zeit natürlich zu vertreiben.

 

Zurück im Bus, gut gesättigt und ausgetobt, nutzten die einen die Fahrtzeit für ein verspätetes Mittagsschläfchen, während andere auf die Suche nach verschwundenen Mobiltelefonen gingen.

Zum Glück kamen am Ende aber alle samt Gepäck vollständig zurück in Wietzenbruch an.

 

Fazit der Schützen: Es war eine kurzweilige Fahrt mit gutem Essen und gewöhnungsbedürftiger Musik und wird wohl eher nicht wiederholt werden.